Bistro

Lyrisches und Besinnliches aus eigener Feder


Halbe Treppe-----

Eine Filmkomödie mit Tragweite
Rezension von Gottfried Kant

Die Filmgeschichte der -heileweltpärchen bis zu widerwillepärchen- ist
gut anzunehmen, da hier die Protagonisten auch ein Happyend erhoffen
lassen, dieses aber - etwas überraschend - zum happyband berührt.

Hier spüre ich sehr viel an Lebensnähe nach, was diesen Film von Herrn
Dresen einfach auszeichnet, d.h. in Wahrnehmung der Einfachheit spielt
das Publikum "gerne mit " da die Wirklichkeitsnähe absolut erscheint,
und hier bestimmt eine Idee -ob auch so mancher Längen - keine
Drehbuchvorgabe zu geben -und so eine Entwicklung der Handlungen
aus den Bindungen der Situationen selbst heraus ermöglicht wird.

Der zeichnende Charakter ist wohl Herr Axel Prahl, der als Imbisseigner
Uwe sich schon mal um sein "Catering" kümmern muß, und auch in den
kleinen Überzeichnungen die Handlungen dominiert und ein "Uns Uwe"
mutiert.

...und wenn Chris die Beendigung der Affäre nicht
"in die Hand versprechen kann" und Uwe hier ein weiteres mal ein
Stückchen Kuchen anbot, ist m.E. eine wahre Realkomik erreicht ,die auch
uns(Publikum) hilft , eine "Maßregelung" in diesen Nöten der Paarbeziehungen
zu finden.

Noch ein Wort zum Sittich namens Hans-Peter, der in einer nicht vordergründig
sichtbaren Analogie zu den Protagonisten , seinem " Käfig " entflieht, und nach
uneiniger und erfolgloser Suche- dann aber später auch ohne Bedrängnis ins Exil
zurückfliegt , und somit Sinn-gebend ..."das ein Suchen und Drängen das Vertrauen
in die partnerschaftliche Bande oft nur erschüttert ".
Und die Nährung einer Hoffnung zum Happyend das dem Publikum (kognitiv)
Hans-Peter im Umkehrschluß vermittelt ist trügerisch, und macht auch uns

Menschen ratlos und daher aber versöhnlich wegen des Ausblickes ,das eben
Hans-Peter auch nach Ausflügen ( ausrücken) zur Wiederkehr ( einkehr)
bereit ist.


PS: Die Mucke der Berliner Band "17 Hippies" ist empfehlenswert.

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DIE KASTANIE
LIEBMICH LIEBMICHEL



An mit Vogelgesängen gefülltem Morgen spielt Jendro mit beiden Schwestern Einkriegen;
„fang mich oder doch nicht „-
schallt es im Häuschen > Immerundso <
Und als der Abend in das Fenster schaut, da ruft das Kindersparschwein > Nimmersatt <:
„ füttert mich , füttert mich, oh danke“.
Doch der Spielerei wegen sind die drei Geschwister der Hausarbeit nicht zugetan, und so haben Naturiella, Teila und Jendro keine Münzen für den >Nimmersatt< bekommen.

So jammert nun > Nimmersatt <vor Hunger den Abend und die Nacht dazu. Naturiella , Teila
und Jendro bekommen Ihre Augen nicht zu - und können so natürlich nicht einschlafen.
Die Kastanie > Liebmich Liebmichel < hat durch ein Fenster die Unruhe gesehen.
Und auf dem Garten am nächsten Morgen flüstert die Kastanie > Liebmich Liebmichel <
: „Hier ist meine Gabe für Euch „. Und nun beschert > Liebmich Liebmichel < den drei Kindern viele Kastanien, die in den schönen Spielgarten purzeln.
Teila sammelt fleißig die Kastanien ein, und Ihr Bruderherz bekommt einen guten Einfall, und so führt Jendro seine Schwestern Teila und Naturiella mit den vielen Kastanien in den Zoologischen Garten.
Im Zoologischen Garten bekommen Jendro, Naturiella und Teila einen großen Dank vom
Tierpfleger > Sorgenfreier < und > Sorgenfreier < gibt den Kindern einiges an Münzen auf
Ihren Heimweg > Münzbereit < mit.
Aus dem Weg sagt > Münzbereit < den Kindern viel an Freude voraus, da es nun möglich ist,
> Nimmersatt < zu füttern und damit eine schöne Abendruhe zu haben.
Am kommenden Tage schaut Naturiella aus dem Fenster . Und dort sind Holzrichter mit vielen Sägen am Kastanienbaum > Liebmich Liebmichel < , und diese werden mit Ihren
Werkzeugen den > Liebmich Liebmichel < absägen wollen.
Aufgeregt läuft nun Naturiella zum > Nimmersatt < und erzählt ,was dort mit
> Liebmich Liebmichel < passieren wird.
Vor vielen Ärger platzt > Nimmersatt < , und nun sammeln die drei Kinder in der Sube alle
Münzen ein und gehen zum Kaufmann > Wassereis < im Ort.
Herr > Wassereis < gibt Ihnen viele Stangen an Wassereis mit.
Auf dem Rückweg hat nun Teila einen Einfall, wie > Liebmich Liebmichel < zu helfen ist.
An der Kastanie verteilen Teila, Naturiella und Jendro das Wassereis an den Holzrichter, und
rundherum um > Liebmich Liebmichel < wird nun ein lustiges Garten- und Straßenfest gefeiert.
Die Holzrichter werfen die mitgetragenen Sägen fort und feiern einträchtig die immens kluge
Kastanie > Liebmich Liebmichel < .
Und lieber Leser, stellt euch bitte vor, diese fabelhafte Geschichte hat mir der Gottfried für nur ein Wassereis erzählt.

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Die übersortierte Mauer

In einem Wagen auf der Gleisefahrt sagte Ihm ein studierter Geist , dass es Großes sei , in
Burg nahe Magdeburg zu leben, und „ das „ was den DDR –Bürger so schalt , ist kärglich
Im Gebrauch wie Nutzen Ihrer Werte.
Wir philosophieren weiter über vergangene Einigungen der Menschengeschichte ,worauf
später Ihm folgende Dichtungen gelingen:

Eine Mauer ,
in der Welt so fällt
Ist diese Welt,
bald voller Geld

Doch „Werte ohne Geld „
-Bleiben
und werden wie
Generationen -
weitererzählt.

Nach einigen Nächtigungen an verschiedenen Orten Berlins sinniere Er , ob der Unruhe und sei aufgelöst , will doch nahe seiner Tante sein, und ein besinnliches Leben in Burg haben ;
Doch ein Verweis an der Berliner Friedrichstraße „ bitte nur über die ständige Vertretung der
DDR in Bonn vorzutragen „ ist Hinweis und kommende Erzählung.

Gewagt ist der Ruf , der Ihn erfüllt , so treibt es Ihn nun der „Gütermetropole „ Ferne ,
bald um das Hause Axel Springer, sieht einen Vorsprung...sieht einen Vorsprung, zieht
obenauf über den Sims auf eine Stufe ,stützt sich und ....ist obenauf der Mauer .
Bekommt ob der Höhe keine Wendung ; Er springt und läuft , und schon in Bälde mit wenigen Schritten in so sperriges Land , wird nun von Lichtern und Wächtern umstellt.
Eine übergeworfene Decke bringt Dunkelheit und die im Anschlag gehaltenen Gewehre
Bitten Ihn „nicht sterben gehen zu dürfen“ ; wird weiter in einen Spähturm gedrängt und
einer Ecke ,mit Regungslosigkeit verziert ,überlassen.
Routine in Weißkitteln zapfen sein Blut und geben Ihn auf den Weg der Staatsbeamten
weiter. Die Bewirtung hier so fürstlich und freundlich ; Geräusche vermuten die Eröffnung
der olympischen Sommerspiele in Seoul.
Nach langen Pausen und mehrufernden Aussagen werden Beamte und Tonträger gewechselt.
Viel später werden die Staatsbeamten viel an Kreuzen in das zu unterschreibende Protokoll
malen.
Im Auszug gelte der Mauersprung der hohen Bewunderung für Katarina Witt ,die Er
ehelichen wolle , doch ist Er in der Zwickmühle ob der Eisprinzessin Debbi Thomas.

„ Mensch „ warum sind Sie nicht im Westteil geblieben , Kati gebe doch im Ka de We
Autogramme „ sinnierte der belustigte Beamte.
In neuntägiger Bunkerhaft zu Berlin Buch habe Er sich der Schmalzstullen erfreut ,sowie
seiner Botschaft im Sprung : die Staatsbewirtung so „ olympisch“ .



Anekdote von 1988
Gottfried Kant .